Sonntag, 3. März 2024
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    Magdeburg: Simone Borris tritt ehrenamtlich für die Malteser Rikscha in die Pedale

    Seit Juni 2022 fährt die Malteser Rikscha durch Magdeburg. Das Team ehrenamtlicher Rikscha-Piloten erhält nun prominente Verstärkung. Simone Borris, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Magdeburg, hat ihre Grundausbildung als Rikscha-Pilotin bei den Maltesern absolviert.

    Rica Haase, Koordinatorin des Rikscha-Fahrdienstes, und Anja Ludwig, ehrenamtliche Rikscha-Pilotin, haben die Oberbürgermeisterin zunächst in Betrieb und Funktion des elektrisch unterstützten Gefährts eingewiesen, mit den derzeit angebotenen Routen durch die Landeshauptstadt vertraut gemacht und Sicherheitsaspekte besprochen.

    Einweisung in den Rikscha-Betriebsablauf. (Bildquelle: Malteser Hilfsdienst e. V.)

    Dann stand Fahrpraxis auf dem Programm – zunächst ohne, später mit Fahrgast. Das Losfahren mit der Rikscha sei gar nicht so einfach beim ersten Mal, stellte Oberbürgermeisterin Simone Borris fest. Immerhin unterscheiden sich gerade der Start, aber auch Kurvenfahrten und das Abbremsen durchaus von normalen Fahrten mit einem Fahrrad. Mit den Tipps und Tricks der geübten Fahrerinnen ging es aber schnell leichter.

    Am Ende der einstündigen Grundausbildung hatte sich Simones Borris bewährt: Sie kann als „Rikscha-Pilotin ehrenhalber“ – wenn es der dienstliche Kalender zulässt – Rikscha-Touren übernehmen. Bis zur ersten Fahrt braucht es nur noch etwas Fahrpraxis. Und nach Abschluss der Malteser Grundausbildung, zu der auch der Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs gehört, kann Magdeburgs Oberbürgermeisterin als vollwertige Rikscha-Pilotin in den Einsatz gehen und später vielleicht selbst bei der Ausbildung neuer ehrenamtlicher Rikscha-Piloten unterstützen.

    Oberbürgermeisterin Simone Borris absolviert erfolgreich die Grundausbildung zur Rikscha-Pilotin. (Bildquelle: Malteser Hilfsdienst e. V.)

    Hintergrund

    Der Rikscha-Fahrdienst ist ein Mobilitätsprojekt der Malteser, bei dem ehrenamtliche mitwirkende Frauen und Männer, Menschen im Alter oder mit einer Beeinträchtigung durch die Stadt fahren. Fahrten mit der Rikscha werden häufig zum Geburtstag von Angehörigen verschenkt oder um einen besonders schönen Moment zu erleben.

    Die Rikscha-Touren dauern durchschnittlich anderthalb bis zwei Stunden. Zwischenstopps sind jederzeit möglich – etwa um sich daran zu erinnern, wie sich Magdeburg in den vergangenen Jahren verändert hat.

    Alle Touren werden kostenfrei angeboten. Kleine Spenden, mit denen Betrieb und Wartung der Rikscha unterstützt werden, sind willkommen. Da alle Fahrten durch Ehrenamtliche ermöglicht werden, ist eine frühzeitige Terminabstimmung sinnvoll. (PM LH MD)

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