Freitag, 19. April 2024
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    Klinikum Magdeburg kreiert für Hygiene eigens Magazin-Cover mit Porträts von Mitarbeitenden

    Wenn es das Thema Hygiene schon nicht von selbst auf die Titelseiten der großen Magazine schafft, dann kreieren wir uns eben unsere eigenen Cover und machen so auf dieses lebenswichtige Thema aufmerksam. So lässt sich in einem Satz zusammenfassen, was jetzt als Ausstellung im Klinikum Magdeburg realisiert wurde.

    „Wir haben Mitarbeitende aus dem Haus als Models mit Desinfektionsflaschen fotografiert und sie anschließend auf Phantasie-Titelseiten mit ausgedachten Überschriften platziert“, erklärt Marc Raschke, der mit seiner Kollegin Lisa Müller aus der Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums die Idee zu den Motiven hatte. Jetzt hängen diese Aufnahmen in DIN-A-0-Format, also überwältigend groß im Haus verteilt. Und erinnern an bekannte Magazine und Zeitungen wie Spiegel, Handelsblatt, Schöner Leben oder auch Men‘s Health.

    Den Krankenhaus-Keimen mit Humor entgegenwirken

    „So sehr wir hier natürlich mit einem Augenzwinkern arbeiten und deutlich auf Humor setzen, so ernst ist der Hintergrund dieser Aktion“, erklärt Raschke. Hygiene sei in einem Krankenhaus enorm wichtig, weshalb alle Menschen dazu aufgerufen sind, ihren Teil dazu beizutragen. Konkret heißt dies zum Beispiel, dass sich alle Besucher*innen regelmäßig die Hände desinfizieren. „Es ist immer noch recht unverständlich, dass sich einige Menschen keine großen Gedanken um Hygiene machen – auch wenn wir ja eigentlich alle in der Pandemie für dieses Thema sensibilisiert wurden“, erklärt Raschke.

    Schätzungen gehen beispielsweise davon aus, dass sich jedes Jahr in Deutschland 400.000 bis 600.000 Menschen mit Krankenhaus-Keimen infizieren, in 10.000 bis 20.000 Fällen führt dies zum Tod. „Hygiene kann also im wahren Wortsinn Leben retten“, so Müller. „Deshalb war es uns ein Anliegen, für Hygiene die Werbetrommel zu rühren und unser phantastisches Hygiene-Team im Klinikum mit dieser Kampagne zu unterstützen.“

    Ziel sei es nämlich gewesen, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen, sondern über Humor ein Verständnis für den Sinn von Händedesinfektion zu erwirken. Die Plakate bleiben fortan dauerhaft im Klinikum hängen und sind auch auf den sozialen Kanälen des Klinikums zu bewundern. (PM Klinikum MD)

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