Sonntag, 3. März 2024
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    Ergänzung zum LKW-Unfall auf der A2: Giftstoffe erschweren Bergung – Mindestens 2 Fahrer verstorben

    Nach bisherigem Stand der Ermittlungen und Zeugenaussagen soll der Fahrer eines Gefahrguttransporters das Stauende vor einer Baustelle übersehen haben und aufgefahren sein. Dabei schob er drei weitere LKW ineinander. Ein fünfter Lkw-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und fuhr in die Unfallstelle.

    Dieser war beladen mit einer unbestimmten Anzahl an Hochdruckbehältern, welche mit Distickstoffmonoxid (Lachgas) gefüllt waren. Mehrere im Gegenverkehr befindlicher Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Durch die Kollision kam es zu einer raschen Brandentwicklung und einem zeitnahen Ausbreiten der Flammen vom auffahrenden LKW auf den Gefahrguttransport.

    Im Weiteren wurden Giftstoffe (genaue Zusammensetzung steht noch aus) freigesetzt, welches das Einrichten eines Sperrradius von 650 Metern um die Unfallstelle erforderlich machte und den Einsatz der Rettungskräfte erschwerte. Ein am Unfall beteiligter Lkw-Fahrer wurde durch die Kollision leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt.

    Zudem ist zum aktuellen Zeitpunkt davon auszugehen, dass durch den Unfall mindestens zwei Fahrzeugführer tödlich verunglückt sind. Aufgrund des noch bestehenden Sicherheitsbereiches der Feuerwehr ist eine Begehung der Unfallstelle durch die Polizei noch nicht möglich. Bergungsarbeiten haben ebenfalls noch nicht begonnen.

    Die A2 bleibt weiterhin in beide Fahrtrichtungen auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, den Bereich weiträumig zu umfahren und die B246a zu nutzen. Es wird nachberichtet. (PM PolMD ZVAD)

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