Sonntag, 21. April 2024
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    Ein Krampf mit den Krampfadern – Gefäßchirurgen der Helios Klinik klären auf

    Was für die meisten Menschen eher ein kosmetisches Problem ist, führt bei anderen bereits zu leichten Beschwerden wie schwere Beine, Juckreiz und Schwellenneigung. Bei manchen können sich Krampfadern auch zu einem Venenleiden entwickeln, welches einer ärztlichen Behandlung bedarf. Doch wie entstehen Krampfadern? Auf welche Weise können sie Probleme bereiten? Wie lässt sich ein Krampfaderleiden behandeln? Dr. Udo Barth und Dr. Dennis Granowski, leitende Oberärzte für Gefäßchirurgie informieren im Rahmen einer Patientenakademie am Mittwoch, 12. April um 16 Uhr über das Krankheitsbild.

    Schön sind sie nicht: Krampfadern. Oberflächlich, bläulich schimmernd und zum Teil als knotenförmigen Venen geben sie sich zu erkennen. Erst harmlos aussehend können sie aber auch zu venösen Gefäßleiden führen. Unter Krampfadern (Varizen) leiden mehr als 11 Millionen Menschen in Deutschland. Diese entstehen, wenn das Blut nicht mehr vollständig von Venen in den Beinen zum Herzen zurückgeführt werden kann.

    „Es kommt dann zu einem Blutstau in den Gefäßen. Die feinen Venenklappen schließen nicht mehr richtig, Blut verbleibt in der Vene und die typischen sichtbaren Krampfadern entstehen“, erklärt Dr. Udo Barth, Gefäßchirurg in der Helios Klinik Jerichower Land in Burg. Doch die Erkrankung ist weit mehr als ein kosmetisches Problem. „Neben dem Schweregefühl in den Beinen können Wadenkrämpfe, Venenentzündungen oder Hautveränderungen bis zu offenen Beinen eintreten“, so Udo Barth weiter.

    Während Besenreiser nur ein kosmetisches Problem darstellen, haben Krampfadern einen krankheitswert. Wer betroffen ist sollte seine Venen im Auge behalten. Dr. Dennis Granowski, Oberarzt für Gefäßchirurgie in der Helios Klinik Jerichower Land, erklärt warum: „Wenn die Krampfadern keine Beschwerden bereiten, werden sie oft als harmlos abgetan. Dabei können Sie unbehandelt langfristig zu gesundheitlichen Schäden führen. Das reicht von Beinschwellungen und Venenentzündungen bis hin zu offenen Beinen.“

    Es gilt: Je früher ärztlich behandelt wird, desto geringer sind die möglichen Folgen. Auch könne jeder selbst etwas gegen Krampfadern und die von ihnen verursachten Beschwerden tun. Langes Stehen oder Sitzen sollte vermieden werden. Stattdessen ist es gut, zwischendurch immer mal wieder die Beine hochzulegen und das Fußende des Betts hochzustellen, um den Blutfluss anzuregen. Nordic Walking auf weichem Waldboden ist besonders förderlich, aber auf Stop-and-Go-Sportarten wie Fußball oder Tennis sollte möglichst verzichtet werden.

    Eine rechtzeitige Behandlung kann die Probleme von Krampfadern verhindern. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden: Eine Behandlung kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen. Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklasse II bilden in der konservativen Therapie die Grundlage. Krampfadern werden operativ gezogen (sogenanntes Stripping) oder durch neuere Verfahren mit dem Laser oder der Radiofrequenz –Methode behandelt.

    Welche Methode zum Einsatz kommt hängt letztlich davon ab, wie ausgeprägt die Krampfadern sind und welche Erwartung der Patient an die Behandlung hat. „Wir beraten jeden Patienten individuell und wählen gemeinsam mit ihm das für ihn beste Verfahren aus. Natürlich soll das Ergebnis auch kosmetisch optimal sein. Schließlich will man sich auch in Rock, Shorts oder Badeanzug mit gesunden und schönen Beinen zeigen“, so die Gefäßchirurgen.

    Über Ursachen, Diagnostik und Therapie der Erkrankung informieren Dr. med. Udo Barth und Dr. med. Dennis Granowski im Rahmen der „Patientenakademie“ am 12. April 2023 um 16 Uhr im Konferenzraum „Carl von Clausewitz“ der Klinik.

    Hinweis zur Veranstaltung:

    Die Patientenakademie ist eine medizinische Veranstaltungsreihe der Helios Klinik Jerichower Land, die sich an Patienten, Angehörige, Besucher und alle Interessierten richtet. Besucher können sich über Krankheitsbilder sowie über aktuelle Entwicklungen in der Medizin informieren. Die Vorträge finden im Konferenzraum „Carl von Clausewitz“ der Helios Klinik Jerichower Land statt.

    Die Veranstaltung am 12. April um 16 Uhr in der Helios Klinik Jerichower Land ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (PM Helios Klinik Jerichower Land)

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