Mittwoch, 21. Februar 2024
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    Protest wird fortgesetzt – Umsteuern in der Agrarpolitik! Demo bei der Grünen Woche

    Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, setzen ihre seit dem 8. Januar andauernden Proteste in Berlin fort und fahren zur Grünen Woche vor.

    Treckerrundfahrt mit Stulle statt Messerundgang mit Häppchen heißt es am Freitag: Während Cem Özdemir und Joachim Rukwied sich drinnen vergnügen, als sei nichts gewesen, wollen wir draußen einmal um das Messegelände herum lautstark zum Ausdruck bringen, dass wir die Nase voll haben von allgemeinen Ankündigungen. Wir verlangen konkrete Ergebnisse.

    Stulle statt Häppchen: Marco Hintze von den FREIEN BAUERN lädt ein zur Treckerrundfahrt am Eröffnungstag der Grünen Woche
    Foto: FREIE BAUERN Deutschland

    Forderungen der FREIEN BAUERN an die Politik

    Ja zur Haushaltskrise: Endlich kein Geld mehr für bio-divers-vegane Experimente sowie für den von Bundesregierung, Bauernverband und NGOs beschlossenen sinnlosen Umbau der Landwirtschaft. Auch deshalb: Nein zur Steuererhöhung bei Agrardiesel und landwirtschaftlichen Fahrzeugen! Wir protestieren gegen ungerechte Steuern – Straßenbau darf nicht von denen finanziert werden, die auf dem Acker fahren. Aber es geht um mehr als nur um Steuern: Wir wollen, dass unsere Landwirtschaft wieder einen festen und anerkannten Platz in der Gesellschaft erhält!

    • Schluss mit den EU-Programmen Green Deal und Farm-to-Fork: Die gesamte Agrarpolitik muss auf zwei Ziele ausgerichtet werden: eine möglichst hohe Selbstversorgung und möglichst viele Selbständige. Der bäuerliche Familienbetrieb ist das Leitbild für hochproduktive und zugleich nachhaltige Landwirtschaft.
    • Rücknahme aller Dünge-, Pflanzenschutz- und Tierhaltungsregeln: die uns seit 2017 ideologisch bevormunden. Düngeverordnung, Pflanzenschutzanwendungsverordnung und Nutztierhaltungsverordnung müssen neu gefasst werden im Sinne von guter fachlicher Praxis. Umfassende Deregulierung in allen Bereichen.
    • Aufkündigung von Freihandelsabkommen und zollfreien Importen: Die Abkommen mit Kanada und Neuseeland sind zu lösen, die Verhandlungen mit den USA und den Mercosur-Staaten abzubrechen, die Zollgrenze zur Ukraine muss wieder geschlossen und der Import von Soja und Palmöl deutlich reduziert werden.
    • Zerschlagung der Monopole in Handel und Lebensmittelindustrie: Zerschlagung der Monopole auf der Grundlage der Kartellrechtsreform, unverzügliche Entflechtungsanordnung gegen Edeka, Aldi, Rewe, Lidl, DMK, Arla, Westfleisch, Vion und Tönnies. Vertragspflicht mit bezifferten Preisen für alle Lieferbeziehungen. Herkunftskennzeichnung!
    • Verbot von Gentechnik und Laborfleisch, Feuer frei auf die Wölfe: Gentechnik und die damit verbundenen Patente bedrohen unser Eigentum an Nutzpflanzen und Nutztieren. Laborfleisch bedroht die natürliche Eiweißversorgung der Menschen. Und Wölfe bedrohen die Weidetierhaltung. Deshalb weg mit alledem !!!

    “Wir lassen uns von niemandem vorschreiben, wie wir protestieren und mit wem. Viele Menschen sind unzufrieden mit einer Politik, die das Land und den Mittelstand ignoriert. Sie wollen eine andere Politik, die das Eigentum schützt und die Arbeit ehrt. Wir Bauern sind nur ein Teil der Gesellschaft, aber wir erzeugen mit Gottes Hilfe das tägliche Brot. Darauf sind wir stolz. Klarer Kurs für unsere bäuerlichen Familienbetriebe!”

    Demo für ein Umsteuern in der Agrarpolitik

    • 19. Januar 2024
    • 8.30 Uhr
    • Berlin, ab Heerstraße (Richtung Masurenallee)

    Traktoren bitte auf der rechten Straßenseite in Reihe aufstellen, um 9.00 Uhr geht’s los! (PM FREIE BAUERN Deutschland)

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