Freitag, 19. April 2024
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    Anstieg bei psychischen Erkrankungen – Kinder und Jugendliche stark betroffen

    Psychische Erkrankungen und ihre Folgen rücken immer häufiger in den öffentlichen Fokus. Besonders alarmierend sind dabei die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Sie belegen, dass bereits Kinder und Jugendliche stark von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen betroffen sind. Laut Statistik waren das bei den 10- bis 17-Jährigen im Jahr 2021 die häufigsten Gründe für stationäre Krankenhausaufenthalte.

    Auch bei den Erwachsenen zeichnet sich dieser traurige Trend ab. Bei immer mehr Menschen wird eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Viele davon können über viele Monate hinweg nicht arbeiten und nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen.

    Die IKK gesund plus hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Anstieg bei psychischen Erkrankungen verzeichnet. Mehr als jeder 10. Versicherte der Krankenkasse fällt aufgrund psychischer Erkrankungen zeitweise aus. Das geht aus einer Auswertung der psychischen Gesundheit der IKK-plus-Versicherten zwischen 2020 und 2022 hervor. Dabei zeichnet sich eine steigende Tendenz ab – in den Jahren zuvor war es etwa jeder 11. Versicherte.

    Dabei sind Frauen stärker betroffen als Männer. Bei den Männern sind mehr als sieben Prozent aller Arbeitsunfähigkeits-Zeiten (AU) auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Mehr als 13 Prozent der AU-Fälle haben bei Frauen psychische Ursachen. Die Gründe für die psychische Erkrankungen sind nach Angaben der Krankenkasse vielfältig – reichen von Nachwirkungen der Corona-Pandemie, über die Stigmatisierung psychischer Belastungen, private Problemen bis zu Stress in vielen Facetten.

    Die Auswertung ergab zudem, dass noch Aufklärungsbedarf besteht, Betroffene erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit zum Arzt gehen und damit einen frühzeitigen Therapie-Ansatz verpassen.

    Mit gezielten Angeboten und Maßnahmen unterstützt die IKK gesund plus ihre Versicherten, um psychischen Erkrankungen langfristig vorzubeugen.  So können Gesundheitskurse zu den Themen Stressbewältigung und Entspannung für Entlastung im Alltag sorgen.

    „Auch im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bieten wir Workshops und Angebote, die sich um Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz drehen. Die eigene Handlungskompetenz zu erhöhen, indem man Wissen erwirbt und Entspannungstechniken erlernt, kann ein wesentlicher Beitrag zur Verminderung psychischer Erkrankungen sein“, erläutert Uwe Deh, Vorstandsvorsitzender der IKK gesund plus, die Bemühungen der Krankenkasse.

    Um diese Angebote möglichst niedrigschwellig zu gestalten, setzt die IKK gesund plus auf digitale Medien. Viele der Kurse können online absolviert werden. Über das Bonusprogramm „ikk aktiv plus“ erfolgt zudem eine finanzielle Honorierung des persönlichen Gesundheitsengagements. (PM IKK gesund plus)

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