Samstag, 25. Mai 2024
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    Aushängeschild für Sportstadt Magdeburg: Mehr Präsenz für den Olympiastützpunkt gefordert

     
    Quantensprung für Olympioniken und Spitzenathleten aus ganz Deutschland: Mit dem im Sommer eröffneten Sportzentrum der Stadt an der MDCC-Arena haben sich die Bedingungen für den Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt (OSP) als flächenmäßig größter Mieter der Einrichtung deutlich verbessert. Olympiastützpunktleiter Helmut Kurrat: „Mit modernster Diagnostik, simuliertem Höhentraining, Regenerationsstrecke und Kältekammer sowie trainingswissenschaftlicher Begleitung bieten wir hier hochprofessionelle Bedingungen und liegen deutschlandweit vorn.“

    Ein Bild davon, auch vom Höhentraining bei dünner Luft, machte sich am Montagabend (13. November) Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales und Magdeburger Landtagsabgeordnete. Sie kam gemeinsam mit FDP-Stadträtin und FDP-Stadtvize Kathrin Meyer-Pinger sowie Thomas Gürke, Vorsitzender der FDP Magdeburg.Das neue Zentrum werde „überragend angenommen“, berichtete Kurrat: „Wir sind sehr froh, dass die Stadt dieses Gebäude hier hingesetzt hat und wir bei den Planungen der Räumlichkeiten mit ins Boot geholt wurden.“

    Nachholbedarf bei der Nachwuchsgewinnung

    Bis zu 120 Athleten werden vom OSP betreut, hauptsächlich in den Sportarten Schwimmen, Kanu, Rudern, Leichtathletik, Handball, aber zum Beispiel auch im Bobsport. Für den gibt es seit 2021 eine neue Trainingsanlage samt Bob-Anschubbahn in Magdeburg. Sie wird mittlerweile von Kaderathleten aus ganz Deutschland genutzt.

    Alle Medaillenträume lassen sich damit nicht automatisch erfüllen. Kurrat sieht Nachholbedarf bei der Nachwuchsgewinnung: „Wir müssen in Zukunft mehr Athleten an die Bundesstützpunkte und den Olympiastützpunkt binden, insgesamt mehr Talente für den Leistungssport begeistern.“ Sein Stellvertreter und leitender Trainingswissenschaftler Dr. Guido Meyer ergänzt: „Auch an unseren Universitäten gibt es noch erhebliche Entwicklungspotenziale. Der Spitzensport ist dort zu selten Forschungsschwerpunkt. Das muss sich ändern, damit für uns Forschungskooperationen mit den Hochschulen attraktiver werden.“

    „Im neuen Sportzentrum bietet der OSP in Magdeburg eine Betreuung auf Weltniveau. Das zieht auch Spitzensportler aus anderen Regionen zu uns. Öffentlich wahrgenommen wird das in unserer Stadt aber meiner Meinung nach noch viel zu wenig“, so Lydia Hüskens. Stadträtin Kathrin Meyer-Pinger ergänzte: „Wir haben mit dem OSP ein Aushängeschild für die Sportstadt Magdeburg, das weit über den Fußball und Handball hinausreicht. Die Entwicklung des Sportcampus ist großartig und zeigt, dass wir für die Zukunft top aufgestellt sind. Das müssen die Menschen aber auch wahrnehmen. Deshalb muss der OSP präsenter werden. Deutlich wahrnehmbare Hinweisschilder im Stadtbild wären ein Anfang, dem weitere Ideen folgen sollten, frei nach dem Motto: Olympia ist hier – bei uns in Magdeburg.“ (PM FDP-Kreisverband Magdeburg)

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