Samstag, 20. April 2024
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    Wobau feiert Fertigstellung für CO2-neutrale Wohnanlage im Magdeburger Marderweg

    Für die erste energieautarke Wohnanlage Magdeburgs mit acht Miets-Reihenhäusern hat die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau) am Dienstag (27. Juni) im Beisein von Oberbürgermeisterin Simone Borris die Fertigstellung gefeiert. „Mit der Realisierung dieses Pilotprojektes im Marderweg schaffen wir nicht nur neue Wohnraumangebote für umweltbewusste Mieterinnen und Mieter, sondern setzen als städtisches Unternehmen auch ein Zeichen für den Klimaschutz und eine ökologische Zukunft im Wohnungsbau“, sagte Wobau-Geschäftsführer Peter Lackner.

    „Mit dem Projekt stellen wir auf Basis von Ökostrom und einer solaren Eigenstromproduktion einen zu hundert Prozent CO2-freien Betrieb sicher und erfüllen bereits heute die künftig angestrebten Gebäudestandards“, so Lackner weiter. Die neuen Gebäude entstanden auf der Fläche eines abgerissenen Mehrfamilienhauses und sind ab 1. September bezugsfertig.

    © www.AndreasLander.de

    Die erste Wohnanlage ihrer Art in Magdeburg wurde nach dem energetischen Konzept von Prof. Timo Leukefeld gebaut. Er gilt als Experte auf dem Gebiet der Energieautarkie in Deutschland. Jedes Gebäude verfügt über einen eigenen Speicher, so dass überschüssige Energie gesichert werden kann. Der Energieverbrauch wird durch die Bauweise (unter anderem werden speicherstarke Bausteinziegel) sowie das Wärmekonzept minimiert. Unter anderem sind die Häuser mit Infrarotheizungen ausgestattet, die als wartungsarm gelten und besonders energiesparend den Wärmebedarf in dem jeweiligen Haus decken können.

    Nachhaltiges Extra für die Siedlung: Im Bereich der Reihenhäuser hinter den Mietergärten wird eine Gemeinschaftsfläche mit einer Wildblumenwiese als Bienenweide hergerichtet. „Auf dieser Fläche werden zeitgleich die erforderlichen Ersatzpflanzungen vorgenommen“, erklärt Kerstin Willenius, Leiterin der Wobau-Geschäftsstelle Süd. „In Abstimmung mit dem Umweltamt werden wir abweichend von den üblichen heimischen Laubbäumen kleinstämmige Obstbäume anpflanzen und den Anwohnern zur Nutzung überlassen. Diese Gemeinschaftsfläche fördert somit Nachbarschaft, soziale Kontakte und das Gemeinwesen im Quartier“, so Willenius.

    Unterdessen setzt die Wobau angrenzend im Hermelinweg 5+7 und im Marderweg 7-11 ihre Bemühungen zur nachhaltigen energetischen und ökologischen Sanierung von bestehenden Mehrfamilienhäusern fort. „Durch moderne Ausstattungen und Balkonnachrüstungen wird die Attraktivität des gesamten Wohngebietes gesteigert“, so Kerstin Willenius. Zum Heizen kommen dort künftig Wärmepumpen zum Einsatz. Unterstützt wird deren Betrieb durch selbst produzierten Sonnenstrom – dank Photovoltaik auf dem Dach. Auf einer Freifläche am Marderweg wurde kürzlich außerdem ein nachhaltiger Spielplatz mit Spielgeräten aus Recycling-Kunststoff eröffnet. Das Wohnquartier präsentiert sich auch damit mehr und mehr als Nachhaltigkeitssiedlung im Süden Magdeburgs. (PM agentur pres(s)tige – Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg)

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