Samstag, 20. Juli 2024
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    Taschenmesser, Gasdruckpistole und Pfefferspray nach Streitigkeiten sichergestellt

    Am Donnerstag, den 13. Juni 2024 erhielt die Bundespolizei fernmündlich die Meldung durch die Landespolizei, dass es am zentralen Omnibusbahnhof Magdeburg zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen ist. Mehrere alarmierte Streifen der Bundespolizei verlegten schnellstmöglich zum Einsatzort, konnten jedoch niemanden vor Ort feststellen. Eine erneute Meldung der Leitstelle brachte Licht ins Dunkle.

    Die Situation ereignete sich am Kölner Platz des Hauptbahnhofs Magdeburg und auch die zwischenzeitlich eingetroffene Streife der Landespolizei konnte den Einsatz mit unterstützen. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort mehrere Personen feststellen. Unter anderem einen 34-jährigen Iraker sowie einen 35- und 36-jährigen Deutschen. Zwischen den Parteien kam es zunächst zu einer verbalen und dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei der 34-Jährige ein griffbereites Taschenmesser aus seiner Jacke zog. Glücklicherweise setzte der Mann dieses nicht ein.

    Des Weiteren wurde der Iraker durch die zwei beteiligten Deutschen mittels körperlicher Gewalt in Gesicht geschlagen, sein Handy aus der Hand geschlagen sowie mit in der Ehre verletzenden Worten beleidigt. Alle drei Tatverdächtigen wurden durch die Einsatzkräfte durchsucht. Das Taschenmesser, welches der mutmaßliche Täter freiwillig aushändigte, wurde als Beweismittel durch Kräfte der Landespolizei sichergestellt. Bei der Durchsuchung des 35-jährigen Tatverdächtigen fanden die Beamten eine griffbereite Gasdruckpistole und ein Pfefferspray ohne Kennzeichnung auf. Auch diese wurden entsprechend sichergestellt.

    Wie es genau zu den Umständen dieser Auseinandersetzung kam, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Landespolizei. Die drei Beteiligten zogen leichte Blessuren durch die Handgreiflichkeiten davon, lehnten jedoch eine ärztliche Versorgung ab. Nach Beendigung aller polizeilich notwendigen Maßnahmen, erhielten die drei Männer Platzverweise für den gesamten Bereich des Hauptbahnhofes Magdeburg. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gemeinschaftlich gefährlicher Körperverletzung und versuchter Sachbeschädigung eingeleitet. (PM BPoliMD)

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