Sonntag, 26. Mai 2024
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    Patientenakademie: Das verschlissene Gelenk – Arthrose im Hüft- und Kniegelenk

    Gelenkverschleiß, die Arthrose, ist eine Volkskrankheit. Allein in Deutschland leiden fünf Millionen Männer und Frauen darunter. Wenn konservative Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen, kann der Einsatz eines künstlichen Gelenks helfen. Im Rahmen der Patientenakademie am 13. September um 16 Uhr informiert Dr. Steffen Heinemann, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie über das Krankheitsbild.

    Abgenutzte Knorpel vor allem an den großen Gelenken, wie Knie und Hüfte, sind ein häufiges Leiden im Alter. Aber auch junge Menschen kann Arthrose treffen. Bei Arthrose handelt es sich um die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland. Dabei verschleißt der Knorpel an den Gelenken. Besonders häufig davon betroffen sind die großen Gelenke, wie Hüfte, Knie und Schulter. Bei gesunden Menschen dient der Knorpel als Schutzschicht zwischen den beiden Knochenenden und verhindert, dass die Knochen aufeinander reiben. Außerdem hilft der Knorpel dabei, die Belastung einer Bewegung gleichmäßig auf den Knochen zu verteilen.

    Der Verschleiß der Knorpel hat verschiedene Ursachen. Dazu gehören Abnutzung durch das Alter und falsche Belastung, aber auch die Folgen eines Unfalls oder einer anderen Verletzung. Entweder ist der Knorpel nur beschädigt oder in manchen Fällen auch ganz verschwunden. Gelenkverschleiß ist für die Betroffenen meist sehr schmerzhaft, wodurch viele ihre Bewegung einschränken und die Gelenke steifer werden.

    Gelenkersatz ist die letzte Möglichkeit der Behandlung

    Damit beginnt häufig eine Art Teufelskreis, der die Lebensqualität langfristig einschränkt. Aufgrund der Schmerzen bewegen und belasten Betroffene das Gelenk weniger. Dadurch wird der Knorpel schlechter durchblutet und er verliert weiter an Schutzfunktion. Außerdem kann es durch die Schonhaltung zu einer falschen Belastung von anderen Gelenken führen, die in der Folge auch stärker abnutzen.

    Zwar lässt sich Gelenkverschleiß nicht stoppen oder gar heilen, aber mit verschiedenen Maßnahmen wie Physiotherapie können wir den Verlauf häufig aufhalten und die Beschwerden lindern. Sind die Schmerzen zu stark, können Schmerzmittel helfen. Sind alle konservativen Therapieansätze ausgereizt, besteht die Möglichkeit, das betroffene Gelenk (teilweise) zu ersetzen.

    Welche therapeutischen Möglichkeiten bei der Behandlung von Arthrose in Schulter, Hüfte und Knie in der Helios Klinik Jerichower Land in Burg zur Verfügung stehen und wie der künstliche Gelenkersatz im Detail abläuft erklärt Dr. med. Steffen Heinemann im Rahmen der „Patientenakademie“ am 13. September 2023 um 16 Uhr im Konferenzraum „Carl von Clausewitz“ der Klinik.

    Hinweis zur Veranstaltung:

    Die Patientenakademie ist eine medizinische Veranstaltungsreihe der Helios Klinik Jerichower Land, die sich an Patienten, Angehörige, Besucher und alle Interessierten richtet. Besucher können sich über Krankheitsbilder sowie über aktuelle Entwicklungen in der Medizin informieren. Die Vorträge finden im Konferenzraum „Carl von Clausewitz“ der Helios Klinik Jerichower Land statt.

    Die Veranstaltung am 13. September um 16 Uhr in der Helios Klinik Jerichower Land ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (PM Helios Klinik Jerichower Land)

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