Samstag, 25. Mai 2024
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    Mehr Rücksicht auf dem Magdeburger Nordabschnitt mit Piktogramme

    Die Stadtverwaltung hat am 8. Mai innerhalb der Fußgängerzone im Nordabschnitt des Breiten Wegs Piktogramme auf dem Pflaster aufgetragen, die zu einer Verbesserung des Miteinanders von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen beitragen sollen.

    Der rot gefärbte Streifen auf der Ostseite der Fußgängerzone wird von vielen Radfahrenden fälschlicherweise als Radweg wahrgenommenen. Nun sollen die großen Fußspuren an wichtigen Querungsbereichen von Fußgänger*innen und an den Knotenpunktbereichen Julius-Bremer-Straße und Große Steinertischstraße sowie weitere Piktogramme den Vorrang von Fußgänger*innen gegenüber Radfahrenden versinnbildlichen.

    Ziel dieser Aktion der Stadtverwaltung ist es, für ein rücksichtsvolleres Miteinander auf Basis der Stadtratsbeschlüsse zum „Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2030plus, „Miteinander im Verkehr“ sowie „Piktogramme im Breiten Weg Nordabschnitt“ zu werben und den Verkehrsteilnehmenden die gültige Verkehrssituation mittels der weiteren Piktogramme in der Fußgängerzone zu verdeutlichen.

    Immer wieder kommt es innerhalb der Fußgängerzone im Nordabschnitt des Breiten Weges auf der Ostseite zu Konflikten und brenzligen Situationen zwischen Radfahrenden und zu Fuß gehenden. Oftmals scheint rücksichtsloses Verhalten der Verkehrsteilnehmenden, aber auch Unkenntnis über die gültige Verkehrssituation Ursache von Konflikten zu sein.

    Der Nordabschnitt des Breiten Wegs ist sowohl baulich als auch verkehrsrechtlich eine Fußgängerzone, die mittig von der Gleistrasse der MVB getrennt ist. Auf der Ostseite ist auf der gesamten Länge das Fahrradfahren freigegeben, zusätzlich auf dem westlichen Abschnitt zwischen der Ernst-Reuter-Alle und der Julius-Bremer-Straße. Es muss jedoch verdeutlicht werden, dass Fußgänger*innen Vorrang haben und weder gefährdet noch behindert werden dürfen.

    Wie in der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgibt, müssen Radfahrende Rücksicht nehmen, wenn nötig mit Schrittgeschwindigkeit fahren bzw. warten.

    Als kurzfristig umgesetzte Maßnahme betrachtet die Stadtverwaltung die nun aufgetragenen Pikogramme als ersten Versuch für eine Klarstellung der verkehrsrechtlichen Situation.

    Die Stadtverwaltung behält den Bereich weiter unter Beobachtung und wird bei Bedarf weitere Maßnahmen veranlassen. (PM LH MD)

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