Dienstag, 23. April 2024
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    Luisencarré bereichert Magdeburg mit neuer Landmarke für die Stadtsilhouette

    Mit dem Luisenturm erhält das Luisencarré als neues Innenstadtquartier seine Krone. Zugleich bekommt die Landeshauptstadt eine neue Landmarke für die Stadtsilhouette. Mit dem 60 Meter hohen Turm ist seit der Wiedervereinigung erstmals wieder ein Hochhaus in Magdeburg gebaut worden, das auf 59,54 Meter zugleich die höchste Wohnung der Stadt zu bieten hat.

    Am heutigen 12. Oktober 2023 ist der Gebäudekomplex der MWG-Wohnungsgenossenschaft Magdeburg im Beisein von OB Simone Borris und Minister Sven Schulze offiziell den Mietern übergeben worden.

    Das Luisencarré besteht aus 5 Bauteilen, von denen vier als 6-Geschosser und eines als Hochhaus mit 20 Etagen gebaut worden ist. Im Luisencarré sind nun 132 Wohnungen und 8 Gewerbeeinheiten (z. B. Pfeiffersche Stiftungen und eine Rechtsanwaltskanzlei) bezogen. Die Wohnungen verfügen über 20 verschiedene Grundrisse. Im Quartier sind fünf Penthouse-Wohnungen, drei Maisonette-Wohnungen, 18 4-Raum-Wohnungen, 50 3-Raum-Wohnungen und 56 2-Raum- Wohnungen entstanden.

    Eröffnung des Luisenturms in Magdeburg | Foto: MWG / Stefan Deutsch

    Interessante Fakten

    Im neuen City-Komplex sind u. a. verbaut: 13.300 m³ Beton, 886 Innentüren, 7.020 Steckdosen, 867 Fenster (ohne Kellerfenster) und 8.000 Tonnen Betonstahl. Die Bodenplatte des Luisenturms ist 2,50 Meter dick. Diese wird getragen von 119 Bohrpfählen mit Tiefen von bis zu 16,80 Meter.

    In das Luisencarré hat die MWG insgesamt 53,5 Millionen Euro investiert. Es gab keine   Fördermittel. Es ist die größte Investition in der fast 70jährigen Geschichte der MWG, die mit rund 10.000 Wohnungen und über 15.000 Mitgliedern Sachsen-Anhalts größte Wohnungsgenossenschaft ist. Die MWG selbst brachte davon 32 Millionen Euro Eigenkapital auf, wovon 15 Millionen Euro aus Spareinlagen der Mitglieder kommen. Des Weiteren nahm die MWG 21,5 Millionen Euro Fremdmittel in Form von Krediten mit einem Zinssatz unter 2 Prozent auf. Das sind 40 Prozent der Gesamtinvestition.

    Durchschnittsmiete bei etwa 11 Euro je Quadratmeter – 98% bereits vermietet

    Aktuell liegt der Vermietungsstand bei 98 Prozent. 112 Mietparteien sind Neumitglieder der MWG. Die Hälfte davon wiederum sind Neu-Magdeburger, die u.a. aus Potsdam, Frankfurt/M., Rostock oder Biederitz in die Landeshauptstadt zogen. Die Mietpreise liegen zwischen 8 und 16 Euro je Quadratmeter. Das entspricht einer Durchschnittsmiete von 11 Euro je Quadratmeter für Wohnungen, Gewerbe und Stellplätzen.

    Im neuen Wohngebiet wird ein Großteil des Regenwassers in einem unterirdischen Kanal aufgefangen und für die Bewässerung der Pflanzen genutzt. Obwohl nur fünf Ersatzpflanzungen gefordert waren, lässt die MWG insgesamt 43 Bäume einbringen. Darüber hinaus werden die Dach- und Carportflächen begrünt. Eine intensive Begrünung ist auch in den Vorgärten mit Zick-Zack-Einfassung sowie im Innenhof zur Speicherung von Feuchtigkeit und der damit verbundenen Verbesserung des Microklimas am Standort vorgesehen. Die Nutzung von Fernwärme ist besonders für den Luisenturm bedeutsam, da dort die Mieter mittels SmartHome die Beheizung und die Warmwasserbereitung in Ihrer Wohnung selbst bestimmen.

    Im Luisencarré gibt es ein von den Pfeifferschen Stiftungen übernommenes professionelles Quartiersmanagement, Gemeinschaftsräume und eine Tagespflege. Die Quartiersmanagerin versteht sich als „Kümmerin vor Ort“ und bietet die Organisation von Nachbarschaftshilfe und Begegnungen zwischen allen Generationen an. Die im Luisencarré ebenfalls ansässige Tagesbetreuung der Pfeifferschen Stiftungen versteht sich als Ort der Begegnung und gemeinsamer Aktivitäten bis hin zu Ausflügen, Sport und Spiel, Kochen und Backen, Basteln, Handwerken sowie ein regelmäßiger Kaffeeklatsch. (PM MWG)

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