Donnerstag, 20. Juni 2024
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    Fraktion DIE LINKE fordert das Erlauben des Oben-Ohne-Badens in Magdeburger Freibädern

    „In vielen deutschen Städten erfreut sich das Oben-Ohne-Baden bereits großer Beliebtheit und wird sowohl von Badegästen als auch von Betreibenden der Freibäder positiv wahrgenommen“, erklärt Nadja Lösch, Co-Fraktionsvorsitzende der LINKEN.

    „Es fördert eine entspannte und tolerante Atmosphäre, stärkt das Körperbewusstsein und trägt zu einer gleichberechtigten Nutzung der Freibäder bei.“

    Derzeit ist die Rechtslage in Magdeburg unklar: Die Haus- und Badeordnung für die kommunalen Freibäder der Landeshauptstadt Magdeburg zählt gängige Badebekleidung auf, ohne jedoch das Oben-ohne-Baden für alle explizit zu erlauben.

    Während es für Männer völlig normal ist, oben ohne zu baden, wird weiblich gelesenen Personen diese freie Entscheidung verwehrt. „Das ist ungerecht und widerspricht dem Grundsatz der Gleichberechtigung“, so Nadja Lösch. „Es ist an der Zeit, dass wir mit diskriminierenden Einschränkungen brechen und eine moderne und tolerante Bäderkultur in Magdeburg etablieren. Dazu gehört auch, dass alle Menschen die freie Wahl haben, ob sie oben ohne baden möchten oder nicht.“

    Die Einführung des Oben-Ohne-Badens in allen kommunalen Freibädern wäre ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gleichstellung und Körperpositivität. Piktogramme und Beschreibungen auf den Anzeigetafeln der Bäder sollen dies deutlich machen. (PM Fraktion DIE LINKE)

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