Freitag, 19. April 2024
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    Exekutivmaßnahmen aufgrund des Verdachtes des Bandendiebstahls – ca. 160.000 € Schaden

    Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg führte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stendal ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Bandendiebstahls, Hehlerei und Sachbeschädigung.

    Am 20. April 2023 vollstreckten Beamte der Bundespolizei dazu ab 06:00 Uhr fünf Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Stendal in Burg und Umgebung. Hierzu kamen insgesamt 85 Bundespolizisten zum Einsatz.

    Durchsucht wurden sechs Wohnräume samt Nebengelass von vier Beschuldigten. Die deutschen Tatverdächtigen im Alter von 28, 31, 32 und 35 Jahren stehen im Verdacht gemeinschaftlich handelnd Diebstahlshandlungen zu begehen, indem sie auf Bahngelände Container von Güterzügen aufbrechen, Ladungsgegenstände entwenden und diese zum einen gewinnbringend veräußern und zum anderen zur Eigennutzung für sich behalten.

    Der dadurch verursachte Gesamtschaden beläuft sich bisher auf circa 160.000 Euro. Im Rahmen der Durchsuchungen wurden durch die Einsatzkräfte eine Vielzahl an Beweismitteln aufgefunden und beschlagnahmt.

    Neben diversen Gegenständen aus den beschriebenen Diebstahlshandlungen, wie Werkzeuge, Elektro- und Haushaltsgeräte befanden sich darunter Unterlagen, elektronische Speichermedien und Mobiltelefone, welche die Taten und Zusammenhänge belegen könnten. Diese werden im An-schluss gesichtet und entsprechend ausgewertet.

    Die Ermittlungen hierzu dauern an. Des Weiteren fanden die Bundespolizisten ein Luftgewehr, eine Luftdruckwaffe, diverse Drogen und vermutliches weiteres Diebesgut aus anderen Diebstahlshandlungen.

    Diese Gegenstände wurden ebenfalls sichergestellt und an Einsatzkräfte der Landespolizei, welche sich ebenfalls mit vor Ort befanden, übergeben. (PM BPoliMD)

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