Mittwoch, 24. Juli 2024
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    Elternhaltestellen in Magdeburg: Mehr Verkehrssicherheit in der Nachtweide

    Pünktlich zum Schuljahresbeginn hat die Stadtverwaltung in der Nähe des Schulstandortes Nachtweide Hol- und Bringzonen als sogenannte Elternhaltestellen eingerichtet. In jeweils einem Bereich der Morgenstraße und der Heinrichstraße wird für eine Stunde vor Unterrichtsbeginn das Halten zum Ein- und Aussteigen sowie zum Be- und Entladen gestattet sein. Gleichzeitig wird die Anzahl der Kurzzeitparkplätze vor dem Schulstandort reduziert, um mehr Platz für Schulkinder anzubieten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

    Der Standort der Grundschule „St. Mechthild“ und des Norbertusgymnasiums wird wegen des großen Einzugsbereiches überdurchschnittlich von sogenannten Elterntaxis frequentiert. Die zahlreichen Fahrzeuge gefährden oftmals die Schülerinnen und Schüler im unmittelbaren Umfeld.

    Insgesamt knapp 1.100 Kinder und Jugendliche besuchen die beiden Schulen. Deshalb soll das Verkehrsaufkommen direkt vor dem betreffenden Standort minimiert werden. Dazu ist auch das Aufstellen von Pollern und Fahrradständern geplant, um zukünftig regelwidriges Parken auf dem Gehweg zu verhindern. Diese Maßnahmen werden zu Beginn des neuen Schuljahres umgesetzt.

    „Die ersten Hol- und Bringzonen für Fahrzeuge der Eltern sollen vor allem für eine bessere Situation an dem dortigen Schulstandort sorgen und die Qualität der Schulwegsicherung in Magdeburg optimieren“, betont Oberbürgermeisterin Simone Borris.

    „Gleichwohl wünsche ich mir, dass auch im neuen Schuljahr möglichst viele Eltern ihre Kinder zu Fuß zur Schule gehen lassen oder bei längeren Strecken öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Ziel ist es, den gefährlichen Halteverkehr vor Schulen eizudämmen!“

    Regina-Dolores Stieler-Hinz, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport möchte dabei auch Hinweise aus den Schulen berücksichtigen. „Über weitere Schulstandorte werden wir in der AG Schulwegsicherung beraten und rechtzeitig auf die jeweiligen Schulen zugehen. Priorität hat dabei die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen vor den Schulobjekten.“

    Der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung; Jörg Rehbaum, sieht in den neuen Hol- und Bringzonen ein Modell, das bei einem Erfolg auch an anderen Standorten realisiert werden könnte. „Sollte sich dieses Projekt bewähren, werden vor Ort weitere Maßnahmen umgesetzt und die Übertragung auf andere Schulstandorte geprüft.“

    Die mit der Einrichtung der Hol- und Bringzonen verbundene eingeschränkte Nutzung der öffentlichen Parkplätze fällt wegen des Zeitfensters von einer Stunde moderat aus. Gleichzeitig bittet die Stadtverwaltung die Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers um Verständnis. 
     
    Weitere Informationen zu den Standorten der Elternhaltestellen sind im Internet unter www.magdeburg.de verfügbar. Dort gibt es unter anderem einen Flyer zum Download. (PM LH MD)

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