Samstag, 18. Mai 2024
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    Bundestagsabgeordneter tauscht Schreibtisch gegen Praktikum im Magdeburger Hafen

    Mitte April tauschte der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge (CDU) seine gewohnte Arbeitsumgebung eines Sitzungssaales oder des Schreibtischs gegen den Platz hinter dem Steuer eines Gabelstaplers und Container-Krans. Als erster Bundestagsabgeordneter überhaupt absolvierte der Politiker ein Praktikum im Magdeburger Hafen.

    „Häufig entsteht der Eindruck, dass politische Entscheidungen eher am „Schreibtisch“ getroffen werden und wenig mit dem „echten Leben“ der Menschen oder den Abläufen in Unternehmen zu tun haben. Deswegen ist mir der Einblick ins Tagesgeschäft – wie heute hier im Hafen – sehr wichtig. Ich entscheide im Bundestag anders, wenn ich weiß, welche konkreten Auswirkungen ein Gesetz hat.“, so Sorge.

    Gleich morgens wurde Sorge von Schichtleiter Dirk Rückewoldt-Klötzing in die Arbeitsabläufe auf dem Hafengelände eingeführt.

    Von der Löschung eines Lastschiffs bis zur Logistik und Lagerung der Waren, die den Hafen auch über den Schienenweg erreichen, konnte sich der 48-jährige Sorge ein Bild von der täglichen Arbeit vor Ort machen.

    Dr. Heiko Maly und Tino Sorge | Foto: Tino Sorge MdB

    Der Geschäftsführer des Magdeburger Hafens, Dr. Heiko Maly, machte im anschließenden Gespräch mit Tino Sorge klar, dass, von vielen unterschätzt, der Magdeburger Hafen der größte Binnenhafen Ost-Deutschlands ist und mit seinen knapp 6 Millionen Tonnen Umschlag pro Jahr auf Platz 10 der bundesdeutschen Häfen rangiert.

    Erreicht wird dies unter anderem durch die Nutzung der Niedrigwasserschleuse, welche die Schiffbarkeit des Hafens unabhängig vom Elbwasserstand ganzjährig gewährleistet.

    Tino Sorge dazu:
    „Diese positive Entwicklung des Hafens hat mich sehr beeindruckt. Bund, Land und Stadt sollten diesen Aufwärtstrend durch weitere sinnvolle Förderung begleiten, damit unser Hafen auch zukünftig im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter konkurrenzfähig bleibt.“. (PM: Tino Sorge MdB)

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