Sonntag, 21. April 2024
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    44-Jähriger beschäftigt Polizei mehrere Stunden am Hauptbahnhof Magdeburg

    Ein Mann beschäftigte die Bundespolizisten am Sonntag, den 24. September 2023 im Hauptbahnhof Magdeburg gleich mehrmals und erhielt dafür eine ganze Litanei an Strafanzeigen: Zunächst informierte ein Zugbegleiter die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 05:10 Uhr fernmündlich, dass sich in einer Regionalbahn von Haldensleben nach Magdeburg eine männliche, aggressive Person ohne Fahrschein befindet.

    Eine Streife begab sich zum Ankunftsbahnsteig des Zuges und wurde auf den vermeintlichen Täter aufmerksam gemacht. Dieser blieb im Zug sitzen, machte keine Anstalten diesen zu verlassen, stellte sich schlafend und reagierte nicht auf die Ansprachen der Einsatzkräfte.

    Die Polizisten entschieden, den 44-Jährigen an den Armen greifend aus dem Zug zu holen. Dies drohten sie den Polen an und setzten es anschließend um. Daraufhin schlug der Mann wild um sich in Richtung der Köpfe der Beamten und versuchte diese immer wieder mit dem beschuhten Fuß zu treten.

    Während des Herausholens aus dem Zug, stemmte er sich immer wieder aktiv gegen die Laufrichtung, hielt sich an den Sitzen fest und versuchte die polizeilichen Griffe durch Schlagen zu lösen. Außerhalb des Zuges beruhigte sich der Tatverdächtige allmählich.

    Nach Abschluss aller polizeilich notwendigen Maßnahmen und der entsprechenden Beanzeigung, wurde der 44-Jährige vor Ort entlassen. Doch damit nicht genug: Gegen 07:45 Uhr ereilten die Bundespolizisten gleich zwei erneute Meldungen, dass ein Mann mehrere Reisende mit einem Lappen bewarf, in dem er zuvor mehrere metallische Kleinteile eingewickelt hatte.

    Zudem schlug er einem weiteren Reisenden mit der flachen Hand auf die Beine. Zuvor hatte der Unruhestifter im Bereich der Toiletten im Hauptbahnhof Magdeburg einen 43-Jährigen diverse metallische Kleingegenstände ins Gesicht geworfen. Der Geschädigte erschien auf der Dienststelle, um den Sachverhalt zu melden.

    Glücklicherweise wurde bei den Handlungen niemand körperlich verletzt. Während der Suche des 44-Jährigen im Hauptbahnhof und der anschließenden Feststellung, kam ein 76-jähriger Reisender auf die Beamten zu und gab an, dass der Gesuchte versucht hatte, seinen Koffer zu entwenden.

    Die Taten können alle mit den vorher genannten Tatverdächtigen in Verbindung gebracht werden. Aufgrund seiner hohen Aggressivität und Gewaltbereitschaft gegenüber den Beamten, wurde er gefesselt und mit zur Dienststelle genommen.

    Den Mann erwarten nun Strafanzeigen wegen Leistungserschleichung, Widerstandes gegen – sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung und versuchten Diebstahls. (PM BPoliMD)

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